Schönwetterfront

Der Protestsong ist ja, wie jede Form engagierter Kunst, ein unschönes Hybridwesen. Politisches und künstlerisches Feld schieben sich ineinander, oft zu beiderseitigem Nachteil verkeilt. Im Falle von Beuys ist das natürlich auch der Fall, allerdings schiebt er in seinem Werk ja generell einiges zusammen, so dass die Volte zum Politischen erst mühsam zu suchen ist. Hier ist es einfach, hier ist es pop – eingängig und direkt. Plop!
beuys Dennoch, einiges muss umarrangiert werden, damit der Künstler künstlich bleibt. Der Frontmann will kein solcher sein, die Backing-Band scheint das umwestete Kreuz der Stime auch zu fehlen. Die Womanizer an den Instrumenten sind übrigens, naja, BAP. Trotz allem, der Song ist schmissig und eingängig, und Denglisch wird auch gesprochen. Und zum Wetter passt’s sowieso!


2 Antworten auf „Schönwetterfront“


  1. 1 Rundgang durchs Lehmbruck Museum in sieben Stopps « Moritz Bananeng Pingback am 17. Februar 2010 um 17:59 Uhr
  2. 2 Kippenberger, als Mensch gehört « Moritz Bananeng Pingback am 20. Februar 2010 um 14:02 Uhr
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